Arbeitskleidung, die den Arbeitstag übersteht
Arbeitskleidung entscheidet sich nicht im Katalog, sondern nach dem dritten Winter. Was zählt, ist das Gewebe, die Verarbeitung an den Belastungspunkten und eine Passform, in der man acht Stunden lang arbeiten kann.
Wir stellen für Betriebe komplette Ausstattungen zusammen, vom Zweimannbetrieb bis zur ganzen Kolonne. Sie schildern uns Ihren Bedarf, wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.

Warum Ausstattungen fast immer an derselben Stelle scheitern
Wir liefern Arbeitskleidung für Betriebe: robuste Arbeitshosen, wetterfeste Arbeitsjacken, Shirts und Poloshirts, ausgewählt nach der tatsächlichen Belastung.
Die teuerste Fehlentscheidung beim Einkauf ist selten eine Preisentscheidung. Sie entsteht, weil ein Teil nach dem Katalogbild ausgewählt wird und nicht nach der Belastung, der es standhalten muss.
Ein Gewebe, das im Innenausbau zwei Jahre durchhält, ist auf dem Gerüst nach einem Winter durch. Ein Poloshirt, das nach zehn Wäschen ausbleicht, macht aus einer einheitlichen Mannschaft einen Flickenteppich.
Deshalb fragen wir zuerst nach der Tätigkeit. Wer den ganzen Tag auf Beton kniet, braucht andere Verstärkungen als jemand an einer Maschine. Für Handwerk, Bau und Industrie gelten andere Regeln als für eine Großküche; welche das sind, hängt an der jeweiligen Branche.
Lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich beraten.

Baumwolle, Polyester oder Mischgewebe
Drei Gewebearten decken den größten Teil dessen ab, was in Betrieben getragen wird. Sie unterscheiden sich weniger im Preis als im Verhalten nach der fünfzigsten Wäsche.
Reine Baumwolle
Baumwolle ist angenehm auf der Haut, saugt Schweiß auf und hält Funkenflug besser stand als Kunstfaser. Dafür trocknet sie langsam, läuft beim ersten Waschen etwas ein und verschleißt an Knien und Gesäß schneller. Wo geschweißt oder geschliffen wird, ist sie trotzdem oft die richtige Wahl.
Reines Polyester
Polyester ist formstabil, trocknet schnell und behält Farbe und Passform über viele Waschgänge. Es nimmt aber kaum Feuchtigkeit auf, weshalb reines Polyester bei körperlicher Arbeit in der Halle schnell unangenehm wird. Bei Funkenflug ist es ungeeignet.
Mischgewebe
Die verbreitetste Lösung ist ein Mischgewebe, meist mit Polyester als Hauptanteil und Baumwolle als Rest. Das Polyester bringt Reißfestigkeit und Farbstabilität, die Baumwolle den Tragekomfort. Ein höherer Baumwollanteil trägt sich weicher, ein höherer Polyesteranteil hält länger. Ergänzt wird häufig ein kleiner Anteil Elasthan für Bewegungsfreiheit beim Knien und Steigen.
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden, kostenlos und unverbindlich.
Das Sortiment im Überblick
Drei Gruppen machen den Kern jeder Betriebsausstattung aus. Jede hat ihre eigenen Anforderungen an Schnitt, Gewebe und Verstärkung.
Bundhosen, Latzhosen und Shorts. Welche Arbeitshose passt, entscheidet sich an Kniepolstertaschen, Nahtführung und Bewegungsfreiheit.
Softshell, Fleece und gefütterte Modelle. Eine Arbeitsjacke wird nach Schichtsystem ausgewählt, nicht nach Wärme allein.
Für Motorsägenarbeit in Forst, Zimmerei und Baumpflege. Eine Schnittschutzhose unterscheidet sich in Schutzform und Klasse.
Eine Größe zu groß ist kein Kompromiss
Arbeitskleidung, die nicht sitzt, wird nicht getragen. Und wo sie doch getragen wird, bleiben weite Ärmel und lose Bünde an Maschinen hängen.
Die Grundnorm EN ISO 13688 stellt deshalb Anforderungen an Passform und Größenbezeichnung von Schutzkleidung. Welche Norm für einen Arbeitsplatz verbindlich ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung des Betriebs. Die Beurteilung selbst bleibt Sache des Betriebs, wir liefern die dazu passenden Produkte.
Wir arbeiten mit Größenläufen statt mit Schätzungen und schicken auf Wunsch Musterteile zur Anprobe, bevor die gesamte Ausstattung bestellt wird.
Wichtig sind drei Dinge: Schrittlänge und Bundweite müssen unabhängig wählbar sein, es braucht Damenschnitte statt kleinerer Herrengrößen, und Modelle, die dauerhaft lieferbar bleiben. Wer den ganzen Betrieb einkleidet, fährt mit einem Ausstattungspaket meist besser als mit Einzelbestellungen.
Dazu kommen Shirts, Poloshirts und Sweatjacken für den täglichen Wechsel sowie alles, was unter persönliche Schutzausrüstung fällt.


Wo Arbeitskleidung zuerst kaputtgeht
Kleidungsstücke reißen nicht flächig, sondern an immer denselben vier Stellen. Wer weiß, welche das sind, erkennt gute Verarbeitung schon im Regal.
- Knie. Doppelte Lage oder ein separates Gewebe wie Cordura, dazu Taschen für Kniepolster in zwei Höhen, damit das Polster beim Knien nicht verrutscht.
- Gesäß und Sitzfläche. Verstärkte Partien und eine Nahtführung, die nicht genau auf der Sitzfläche liegt.
- Taschenkanten. Meterstabtasche, Werkzeugtaschen und Einstiege werden abgerieben und gerissen. Riegel an den Enden entscheiden hier über Monate.
- Reißverschlüsse und Knöpfe. Das erste Teil, das im Alltag ausfällt. Metallzähne und hinterlegte Blenden halten länger als leichte Kunststoffzüge.
Dazu kommt die Nahtart. Doppelt kappnahtgenähte Längsnähte halten Zug deutlich besser stand als einfache Steppnähte, und Riegel an Taschen und Schlitzenden verhindern, dass ein kleiner Einriss zum großen wird.
Neben der Faser entscheidet die Grammatur, also das Flächengewicht in Gramm pro Quadratmeter. Mehr Gramm bedeutet mehr Scheuerfestigkeit, aber auch mehr Gewicht und weniger Luftdurchlässigkeit. Wir wählen die Grammatur nach Jahreszeit und Einsatzort, nicht pauschal nach dem höchsten Wert.
Die Normen, auf die es ankommt
Grundnorm für Schutzkleidung. Unschädlichkeit, Passform, Größenbezeichnung und Kennzeichnung.
Warnkleidung. Fläche und Anordnung von fluoreszierendem und reflektierendem Material.
Sicherheitsschuhe. Zehenschutzkappe, Durchtrittsicherheit und Rutschhemmung.
Schutzhandschuhe. Abrieb, Schnitt, Weiterreißen und Stich.

Die Wäsche entscheidet über die Hälfte der Lebensdauer
Die meisten Teile, die vorzeitig ausgemustert werden, sind nicht kaputt. Sie sind falsch gewaschen.
Zu heiße Wäsche lässt Baumwollanteile einlaufen und nimmt Warnfarben die Leuchtkraft. Weichspüler setzt die Atmungsaktivität von Membranjacken herab. Warnkleidung verliert ihre Zulassung, wenn die im Etikett angegebene Zahl an Waschzyklen überschritten ist.
Wir legen die Pflegehinweise bei und sagen Ihnen, welche Teile in die gewerbliche Wäscherei gehören und welche zu Hause gewaschen werden können.
Das gilt auch für veredelte Ware: Stickerei hält heiße Wäsche besser aus als ein großflächiger Druck. Mehr dazu bei Textilveredelung und Arbeitskleidung mit Logo.
In vier Schritten zur fertigen Ausstattung
Von der ersten Nachricht bis zur eingekleideten Mannschaft begleiten wir Sie persönlich.
01 Bedarf schildern: Sie sagen uns, wie viele Leute Sie einkleiden, in welchem Gewerk sie arbeiten und was die Kleidung aushalten muss. Ein Anruf oder das Formular genügen.
02 Vorschlag erhalten: Innerhalb von 24 Stunden bekommen Sie eine Empfehlung mit konkreten Artikeln und passendem Größenlauf. Ohne Kaufzwang und ohne versteckte Kosten.
03 Muster und Logo freigeben: Auf Wunsch schicken wir Musterteile zur Anprobe und einen Andruckbogen für die Veredelung. Erst nach Ihrer Freigabe geht es in Produktion.
04 Ausgestattet starten: Veredelte Ware ist 10 bis 14 Werktage nach Auftragsbestätigung da. Ihre Ausstattung bleibt hinterlegt, die Nachbestellung ist eine Mail.

Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einem Vorschlag.
Fragen aus der Praxis


