Arbeitsjacken für Werkstatt, Baustelle und Außendienst
Eine Arbeitsjacke hat zwei Gegner: das Wetter und den eigenen Schweiß. Sie soll wärmen, ohne dass darunter alles klamm wird, und sie soll jede Bewegung mitmachen, statt beim Griff nach oben zu spannen.
Wir stellen für Betriebe in Österreich und Deutschland Jackenkonzepte zusammen, die zum tatsächlichen Einsatz passen, und veredeln sie auf Wunsch mit Ihrem Firmenlogo. Sie schildern uns den Bedarf, wir antworten innerhalb von 24 Stunden.

Welche Jacke zu welcher Arbeit passt
Wir liefern Arbeitsjacken für jedes Wetter: Softshell, Fleece und Winterjacken als Teil Ihrer Arbeitskleidung, auf Wunsch als Jacke mit Ihrem Logo.
Die spannende Frage ist nie, welche Jacke die wärmste ist. Sie lautet: wie viele Stunden stehen Ihre Leute tatsächlich im Freien, wie stark bewegen sie sich dabei und wie oft wechseln sie zwischen Halle, Fahrzeug und Baustelle?
Am Anfang steht deshalb keine Produktliste, sondern eine kurze Bestandsaufnahme. Erst danach zeigt sich, ob eine einzelne Jacke genügt oder ob ein System aus mehreren Lagen die bessere Wahl ist.
Im selben Gespräch klären wir, welche Arbeitshose farblich dazu passt. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.


Drei dünne Lagen statt einer dicken Jacke
- 01 Schicht am Körper: führt Feuchtigkeit nach außen, statt sie zu speichern.
- 02 Wärmende Zwischenlage: Fleece oder Steppweste, je nach Temperatur an oder aus.
- 03 Schicht gegen das Wetter: hält Wind und Nässe ab und lässt Wasserdampf entweichen.
Gewärmt wird nicht vom Stoff selbst, sondern von der Luft, die zwischen den Fasern und zwischen den Lagen steht. Drei dünne Schichten schließen mehr solcher Luftpolster ein als ein einzelnes dickes Teil und lassen sich einzeln ablegen, sobald die Arbeit warm macht.
Genau das ist der praktische Vorteil: Man reguliert die Temperatur, statt zwischen Frieren und Durchschwitzen zu pendeln. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt stark vom Einsatz ab, weshalb wir die Jackenfrage immer entlang der Branche aufrollen.
Sechs Bauformen, die in Betrieben vorkommen
Die Bezeichnungen überschneiden sich im Handel. Diese vier werden am häufigsten angefragt.
Wir stellen das passende Jackenkonzept zusammen, Antwort innerhalb von 24 Stunden.
Atmungsaktiv oder wasserdicht: der Zielkonflikt
Je dichter ein Gewebe gegen Wasser von außen ist, desto schwerer kommt der Wasserdampf von innen wieder heraus. Das ist kein Produktfehler, sondern die Grundspannung jeder Wetterjacke.
Membranen sind der Kompromiss dazwischen: Sie lassen Wasserdampf entweichen, während flüssiges Wasser draußen bleibt.
Lässt die Imprägnierung der Außenseite nach, saugt sich das Obermaterial voll und die Jacke wirkt von innen feucht, obwohl die Membran intakt ist.
In der Praxis fahren Betriebe gut damit, zwei Jacken vorzuhalten: eine atmungsaktive für den Bau- und Handwerksalltag und eine dichte Regenjacke für Tage mit Dauerregen. In der Landwirtschaft und im Garten ist diese Zweiteilung ohnehin Gewohnheit.
Dazu kommen zwei Bauformen, die selten allein bestellt werden und trotzdem viel bewirken. Die Weste hält den Rumpf warm und lässt die Arme frei, was überall dort zählt, wo viel gehoben und getragen wird, etwa in Lager und Transport. Die Regenjacke bleibt das einzige Teil, das bei stundenlangem Landregen wirklich trocken hält.


Bewegungsfreiheit an Schulter und Arm
Ob eine Jacke im Betrieb angenommen wird, entscheidet sich meist in den ersten zehn Minuten, und zwar an der Schulter.
Sobald der Arm über Kopf geht, zieht eine schlecht geschnittene Jacke den Saum nach oben und der Rücken wird frei. Vorgeformte Ärmel und Keile unter der Achsel verhindern das, weil sie die Bewegung im Schnitt vorwegnehmen.
Ebenso wichtig ist die Rückenlänge. Wer viel gebückt arbeitet, braucht hinten mehr Stoff als vorne. Elastische Einsätze an den Seiten schaffen Spielraum, ohne dass die Jacke eine Nummer größer gewählt werden muss.
Und genau davor warnen wir: Eine zu groß gekaufte Jacke bringt keine Bewegungsfreiheit, sie bringt Falten, die sich an Maschinen und Werkzeug verfangen. Wer mit der Motorsäge arbeitet und ohnehin Schnittschutzhosen trägt, kennt das Prinzip: Passform ist ein Sicherheitsthema, kein Geschmacksthema. Dasselbe gilt für alles, was an Schutzausrüstung darüber oder darunter kommt.
Wann die Jacke Warnschutz braucht
Gesehen zu werden ist keine Frage der Vorliebe.
Überall dort, wo Menschen sich im Bereich von fahrenden Fahrzeugen oder Maschinen bewegen, wird Warnkleidung verlangt. Die maßgebliche Norm dafür ist EN ISO 20471. Sie regelt, wie viel fluoreszierendes und reflektierendes Material vorhanden sein muss und wie es angeordnet ist.
Ob die Jacke selbst dieses Niveau erfüllen muss oder ob eine Warnweste darüber genügt, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung des Betriebs. Diese Beurteilung bleibt Sache des Arbeitgebers, wir liefern die dazu passenden Produkte.
Diese Kennzeichnungen begegnen uns bei der Auswahl:
- EN ISO 13688: Grundnorm für Schutzkleidung, Unschädlichkeit, Passform, Kennzeichnung.
- EN ISO 20471: Warnkleidung, Mindestflächen für Signal- und Reflexmaterial.
- EN ISO 20345:2022: Sicherheitsschuhe, der passende Unterbau zur Jacke im Freien.
- EN 388:2016+A1:2018: Schutzhandschuhe, mechanische Risiken wie Schnitt und Abrieb.
Eine reine Wetterjacke ohne Schutzfunktion trägt keine dieser Kennzeichnungen, und das ist völlig in Ordnung. Sobald die Jacke aber als Schutzkleidung gilt, steht die Angabe im Etikett, und dann gilt sie nur so lange, wie das Teil nach Herstellervorgabe gepflegt wird.
Auch der Nachtdienst zählt hierher: Wer im Sicherheitsdienst im Dunkeln unterwegs ist, profitiert von reflektierenden Elementen, selbst wenn keine Norm sie vorschreibt.


Waschen, ohne die Jacke zu ruinieren
Der häufigste Fehler bei Membranjacken ist der Weichspüler.
Er legt sich als Film auf das Gewebe und verschließt genau die Wege, über die der Wasserdampf abziehen soll. Bei Fleece verkleben durch denselben Film die Fasern, die Wärmeleistung lässt nach.
Nach mehreren Wäschen lässt außerdem die Imprägnierung nach. Man erkennt es daran, dass das Wasser nicht mehr abperlt, sondern einzieht. Dann hilft ein Nachbehandeln mit einem passenden Mittel, sofern das Pflegeetikett das zulässt.
Das Pflegeetikett hat immer Vorrang vor jedem gut gemeinten Ratschlag. Wir sagen Ihnen bei der Übergabe, welche Teile im Betrieb gewaschen werden können und welche besser in eine gewerbliche Wäscherei gehen.
Kleinigkeiten wie Taschen, Zipper und Bündchen kosten wenig, entscheiden aber darüber, ob die Jacke im Spind hängen bleibt oder getragen wird. Wenn Sie einen ganzen Betrieb neu einkleiden, sind sie in unseren Ausstattungspaketen bereits mitgedacht.
Ihr Logo auf der Arbeitsjacke
Auf Jacken empfehlen wir meist das Besticken, weil ein gestickter Schriftzug mechanisch mehr aushält als ein Aufdruck. Welche Veredelungsart im Einzelfall passt, hängt vom Motiv ab, und wie eine ganze Ausstattung mit Logo wirkt, sehen Sie am besten am Muster.
Wir antworten innerhalb von 24 Stunden mit einem Vorschlag, die Beratung kostet nichts.
Häufige Fragen zu Arbeitsjacken


